Ein Radweg in Berlin als Symbol für den Radverkehr

Jede Koalition bedeutet Kompromisse. In der schwarz-roten Koalition in Berlin hieß das in den vergangenen Jahren eine von der CDU geprägte Radverkehrspolitik. Der SPD blieb unter den mittlerweile zwei CDU-Verkehrssenatorinnen bisweilen nur, das Schlimmste zu verhindern.

Dies muss in Zukunft anders werden! Klar ist: Die Verkehrspolitik ist in CDU-Händen falsch. Gerade der Radverkehr leidet unter dem Stillstand und teils Rückweg, den Manja Schreiner und Ute Bonde zu verantworten haben.

Gute Radinfrastruktur ist dabei keineswegs nur ein Thema für die dichte Innenstadt. Auch Außenbezirke benötigen eine sichere und gut ausgebaute Radverkehrsinfrastruktur. Beim Radverkehr gilt dabei die Regel: erst die Wege, dann der Verkehr. Bauen wir gute Verbindungen, kommen auch die Radfahrenden.

Ein Beispiel für ein notwendiges Projekt, welches sich der nächste Senat vornehmen sollte, ist die Lotta-Nyman-Passage. Eine Diagonale, welche die Biesdorfer Promenade über Bahnhof Wuhletal und Münsterberger Weg auf ganzer Strecke für den Fuß- und Radverkehr mit mehr Sicherheit und Komfort barrierefrei aufwertet. Einige Teilstücke sind bereits für den Radverkehr ausgebaut, aber ein Gesamtkonzept fehlt. Dies muss, ebenso wie die verschiedenen aufgegebenen oder verschobenen Radschnellverbindungen, dringend vom nächsten Senat angegangen werden!

Bei alledem dürfen wir den ÖPNV, den Fußverkehr und gerade auch in den Außenbezirken die auf das Auto angewiesenen nicht vergessen.